Digitalisierung im Mittelstand: Wo anfangen? Die wichtigsten Schritte

Einleitung

Viele mittelständische Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, ihre Prozesse zu digitalisieren, wissen jedoch nicht, an welchem Punkt sie sinnvoll beginnen sollen. Häufig wird im Alltag improvisiert, Papier dominiert noch immer viele Arbeitsbereiche und digitale Lösungen beschränken sich auf einzelne Insellösungen, die kaum miteinander verknüpft sind. Mitarbeitende arbeiten mit gewachsenen Strukturen, die häufig weder effizient noch zukunftsfähig sind. Gleichzeitig merken viele Verantwortliche, dass die Anforderungen steigen, während bestehende Abläufe immer schwerer zu bewältigen sind.

Wenn Unternehmen diese Situation nicht aktiv angehen, zieht sich der Modernisierungsstau über Jahre hinweg. Prozesse bleiben fehleranfällig, Mitarbeitende sind überlastet und wichtige Informationen liegen verstreut in Schränken, Ordnern oder veralteten Systemen. Oft wird Zeit damit verschwendet, Dokumente zu suchen, Daten doppelt zu erfassen oder Fehler zu korrigieren. Die Folge ist, dass Unternehmen im Wettbewerb zurückfallen, weil sie die Möglichkeiten sinnvoller Digitalisierung nicht nutzen und dadurch unnötig Ressourcen verlieren.

Dieser Blog zeigt praxisnah, wie kleine und mittelständische Unternehmen mit Unterstützung der doxx-on systems GmbH den Einstieg in die Digitalisierung finden. Sie erfahren, welche Schritte am sinnvollsten sind, wie man typische Hürden überwindet und warum es weniger entscheidend ist, wo man startet – sondern dass man endlich startet. Die Inhalte richten sich an Unternehmen, die ihre Abläufe strukturierter, transparenter und moderner gestalten möchten.

Warum der Startpunkt weniger wichtig ist als der Start selbst

Viele Unternehmen zögern lange, bevor sie die Digitalisierung aktiv angehen. Es herrscht Unsicherheit darüber, welches System zuerst digitalisiert werden sollte oder ob man direkt eine umfassende Lösung benötigt. Häufig entsteht der Eindruck, man müsse alles auf einmal verändern und ein gigantisches Projekt starten, bevor überhaupt ein erster Schritt gemacht wird. Diese Denkweise sorgt dafür, dass Digitalisierung aufgeschoben wird und jahrelang Stillstand herrscht.

Die Realität zeigt jedoch, dass der konkrete Startpunkt kaum entscheidend ist. Viel wichtiger ist es, überhaupt loszulegen. Jedes Unternehmen arbeitet anders, hat eigene Strukturen, eigene Herausforderungen und eigene Prioritäten. Häufig hilft bereits ein kleines Digitalisierungsprojekt dabei, weitere Potenziale sichtbar zu machen. Durch ein erstes klar definiertes Projekt können Unternehmen Erfahrungen sammeln, die Basis schaffen und erkennen, wie stark einzelne Bereiche vom digitalen Arbeiten profitieren.

Im Überblick erkennen Sie die typischen Unterschiede zwischen Abwarten und aktiver Umsetzung:

Haltung im UnternehmenFolgen bei UntätigkeitErgebnis bei frühem Start
„Wir warten noch etwas ab“Prozesse bleiben ineffizientErste Erfolge sichtbar
„Wir wissen noch nicht, wo“Digitalisierung wird verschobenKlarheit durch externe Beratung
„Wir machen irgendwann mal“Hoher Zeit- und RessourcenverlustSchnelle Entlastung im Tagesgeschäft

Diese Gegenüberstellung verdeutlicht, dass der Beginn selbst der wichtigste Schritt ist – unabhängig vom konkreten Prozess, der zuerst digitalisiert wird.

Warum externe Beratung den Einstieg enorm erleichtert

Unternehmen sind oft betriebsblind. Prozesse laufen seit Jahren unverändert, Mitarbeitende kennen die Schwachstellen zwar, aber sie gelten als unvermeidbar. Das führt dazu, dass Optimierungspotenziale ungenutzt bleiben. Die doxx-on systems GmbH setzt genau an dieser Stelle an und bringt einen neutralen Blick von außen mit. Durch Erfahrung aus über zehn Jahren Prozessdigitalisierung erkennt das Team sehr schnell, welche Stellschrauben den größten Hebel bieten.

Der Austausch mit einem erfahrenen Digitalisierungspartner öffnet den Blick auf Themen, die im Alltag oft übersehen werden. Im Analysegespräch werden Abläufe, Systeme, Verantwortlichkeiten und Informationswege betrachtet. Daraus entstehen klare Hinweise, wo der Einstieg sinnvoll ist. Manche Unternehmen vermuten zum Beispiel, dass die Rechnungsfreigabe das größte Problem sei. In Wahrheit fehlt es jedoch an einer strukturierten Dokumentenablage, einem einheitlichen Zugriff oder automatisierten Workflows, die alle Abteilungen entlasten.

Die folgende Tabelle zeigt typische Unterschiede zwischen interner und externer Analyse:

BetrachtungsweiseInterne SichtweiseExterne Sichtweise durch doxx-on systems GmbH
Blick auf AbläufeGeprägt vom AlltagObjektiv und lösungsorientiert
Erkennen von SchwachstellenHäufig eingeschränktSchnelle Identifikation
MaßnahmenplanungUnsicher und zögerlichKlar, strukturiert und priorisiert

Dieser externe Blick sorgt dafür, dass Unternehmen nicht im Nebel stochern, sondern zielgerichtet handeln.

Warum die meisten Unternehmen nicht so digital sind, wie sie glauben

Viele mittelständische Unternehmen sind überzeugt, bereits digital zu arbeiten, weil sie ein Warenwirtschaftssystem, eine Rechnungssoftware oder digitale Ordner besitzen. Bei genauer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die Digitalisierung meist nur oberflächlich stattgefunden hat. Zwar werden Rechnungen digital erstellt, aber eingehende Rechnungen werden ausgedruckt. Verträge werden nach wie vor auf Papier unterschrieben und in Ordnern abgelegt. Stundenzettel werden handschriftlich ausgefüllt und später mühsam übertragen.

Die wahre Digitalisierung beginnt erst dann, wenn Prozesse vollständig digital ablaufen und keine Medienbrüche mehr entstehen. Ein Dokument, das digital erstellt wurde, aber anschließend ausgedruckt und manuell bearbeitet wird, ist nicht digitalisiert. Dasselbe gilt für Ablagen, die theoretisch digital sind, aber von Mitarbeitenden nicht genutzt werden, weil Zugriffsmöglichkeiten fehlen.

Nachfolgend finden Sie typische Beispiele, die zeigen, dass ein Unternehmen oft weniger digital ist, als es selbst glaubt:

BereichScheinbare DigitalisierungTatsächliche Situation im Alltag
RechnungswesenDigitale AusgangsrechnungenEingangsrechnungen weiterhin auf Papier
DokumentenablageOrdnerstruktur auf dem ServerMitarbeiter ohne mobilen Zugriff
ArbeitsnachweiseDigitale VorlagenHandschriftliche Zettel im täglichen Einsatz

Diese Beispiele machen deutlich, dass echte Digitalisierung weit mehr erfordert als einzelne digitale Bausteine.

Warum eine klare Struktur die Grundlage jeder Digitalisierung ist

Ein häufiger Fehler im Mittelstand ist der Versuch, viele Themen gleichzeitig digitalisieren zu wollen. Das führt schnell zu Überforderung im Unternehmen. Stattdessen sollten zuerst die Bereiche identifiziert werden, die den größten Engpass darstellen. Das können Dokumentenablagen, Rechnungsfreigaben, Serviceberichte, Lagerprozesse oder interne Arbeitsnachweise sein. Entscheidend ist, dass ein klarer Fokus gesetzt wird.

Eine gute Digitalisierungsstrategie folgt einem strukturierten Ansatz. Zuerst wird ein Thema priorisiert, anschließend in einem Workshop detailliert analysiert. Dabei werden Abläufe definiert, Schnittstellen geprüft und Zugriffsrechte festgelegt. Danach wird die digitale Lösung vorbereitet, getestet und eingeführt. Durch dieses schrittweise Vorgehen entsteht eine stabile Basis, die später problemlos erweitert werden kann.

Dieser Ansatz verhindert Überforderung und sorgt dafür, dass Digitalisierung im Unternehmen akzeptiert wird. Mitarbeitende lernen das neue System kennen, verstehen die Vorteile und sehen, dass es ihnen den Arbeitsalltag erleichtert. Ein stufenweiser Ausbau ermöglicht es, schnell erste Erfolge zu realisieren.

Wie die doxx-on systems GmbH Unternehmen Schritt für Schritt digitalisiert

Die doxx-on systems GmbH begleitet mittelständische Unternehmen strukturiert durch den gesamten Prozess. Zunächst findet ein unverbindliches Analysegespräch statt, in dem der aktuelle Status bewertet und Potenziale aufgezeigt werden. Anschließend folgt ein ausführlicher Workshop, der die Basis für die Umsetzung bildet. Dort werden zentrale Themen festgelegt und erste Prozesse definiert.

Daraufhin erfolgt die technische Umsetzung: Systeme werden vorbereitet, Schnittstellen eingerichtet und Workflows gestaltet. Unternehmen werden eng begleitet, damit die neuen digitalen Abläufe sicher und verständlich eingeführt werden. Bereits nach kurzer Zeit werden erste Ergebnisse sichtbar. Teams arbeiten strukturierter, schneller und erheblich transparenter.

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Schritte, die im Verlauf eines Digitalisierungsprojekts typischerweise durchlaufen werden:

ProjektschrittBeschreibungErgebnis
AnalysegesprächAufnahme des Ist-ZustandsErkennen von Potenzialen
WorkshopDetaillierte ProzessaufnahmeKonkreter Maßnahmenplan
UmsetzungTechnische EinrichtungEinsatzfertige Lösung
EinführungSchulung und BegleitungSicherer Umgang mit den neuen Prozessen

Dieser Ablauf macht Digitalisierung greifbar und sorgt dafür, dass Unternehmen Schritt für Schritt ein modernes Fundament aufbauen.

Fazit: Digitalisierung ist kein Mammutprojekt – der erste Schritt reicht

Digitalisierung muss nicht kompliziert sein. Für mittelständische Unternehmen ist es viel wichtiger, den ersten Schritt zu machen, als lange über den perfekten Startpunkt nachzudenken. Mit einem erfahrenen Partner wie der doxx-on systems GmbH lassen sich Potenziale schnell erkennen und sinnvolle Maßnahmen ableiten. Ob Dokumentenmanagement, Prozessdigitalisierung oder Automatisierung – entscheidend ist, dass Unternehmen beginnen und den Weg konsequent weitergehen.

Häufig gestellte Fragen zu Digitalisierung im Mittelstand

Viele Unternehmen haben ähnliche Fragen, wenn es um den ersten Schritt in die Digitalisierung geht. Die folgenden Antworten geben Orientierung und helfen bei der strategischen Einordnung.

Wo sollten mittelständische Unternehmen am besten mit der Digitalisierung beginnen?

Es gibt keinen festen Startpunkt, der für alle Unternehmen gleich geeignet ist. Häufig lohnt es sich, dort zu beginnen, wo täglich die meisten manuellen Tätigkeiten anfallen oder Fehler entstehen. Entscheidend ist ein erstes kleines Projekt, das schnell Wirkung zeigt und interne Akzeptanz schafft. Die doxx-on systems GmbH unterstützt Unternehmen dabei, diesen Einstieg individuell zu bestimmen.

Warum ist externe Beratung für mittelständische Unternehmen so wertvoll?

Externe Berater erkennen Schwachstellen schneller, weil sie unvoreingenommen auf Prozesse blicken. Unternehmen übersehen eigene Ineffizienzen häufig, da sie seit Jahren mit denselben Strukturen arbeiten. Durch eine neutrale Analyse entstehen klare Maßnahmen und ein strukturierter Plan, der realistisch und umsetzbar ist. Dadurch wird der Einstieg in die Digitalisierung erheblich erleichtert.

Woran erkennt ein Unternehmen, dass es weniger digital arbeitet, als es glaubt?

Indizien gibt es viele: Eingangsrechnungen werden noch ausgedruckt, Ordnerstrukturen sind chaotisch, und Mitarbeitende haben keinen mobilen Zugriff auf wichtige Unterlagen. Wenn Prozesse handschriftlich dokumentiert oder mehrfach erfasst werden müssen, ist das ein deutliches Zeichen mangelnder Digitalisierung. Eine ehrliche Analyse zeigt schnell, wo Nachholbedarf besteht.

Wie lässt sich vermeiden, dass Mitarbeitende von der Einführung digitaler Lösungen überfordert werden?

Der Schlüssel ist ein schrittweises Vorgehen. Digitalisierung sollte nicht als großes Gesamtprojekt eingeführt werden, sondern in klar abgegrenzten Etappen. So können Teams die Vorteile direkt erleben und sich leichter mit neuen Abläufen anfreunden. Die doxx-on systems GmbH begleitet Unternehmen eng und sorgt für verständliche, praxisnahe Schulungen.

Wie schnell zeigt Digitalisierung nachhaltige Ergebnisse?

Bereits kleinere Digitalisierungsprojekte können innerhalb weniger Wochen spürbare Verbesserungen bringen. Sobald Prozesse automatisiert oder strukturiert wurden, sinkt die Fehlerquote, Abläufe beschleunigen sich und Informationen stehen schneller zur Verfügung. Mit fortschreitender Digitalisierung entstehen weitere Vorteile, die sich positiv auf alle Unternehmensbereiche auswirken.

Reicht eine Warenwirtschaft allein für echte Digitalisierung aus?

Eine Warenwirtschaft bietet eine gute Grundlage, ersetzt aber kein vollständiges Digitalisierungskonzept. Erst durch ergänzende Lösungen wie Dokumentenmanagement, digitale Serviceberichte, automatisierte Workflows oder mobile Lösungen entsteht ein ganzheitlicher digitaler Arbeitsprozess. Eine Warenwirtschaft ist daher ein Baustein, jedoch nicht die gesamte Lösung.